Ich über mich: Isabelle Schiminski

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Foto von www.naira-fotografie.de

Warum „Frau Fotografin?“


Natürlich habe ich auch einen Namen: Isabelle Schiminski. Der ist aber gar nicht so einfacher zum Merken, vorallem für Kinder.
Beim Fotografieren in den Kindergärten wissen die oft Kinder nicht wie sie mich ansprechen sollen. Und so höre ich ganz oft: „Duuuu, Frau Fotografin…“ So ist der Name entstanden …

Auch wenn der Firmen-Name etwas unpersönlich ist, so ist es doch eindeutig in dem was ich mache. Aber natürlich dürft ich mich auch bei meinem Namen nennen, der schon viele Variationen hatte: Isabelle, oder Isa oder Bella. Sagt das, was bei euch am schnellsten hängen bleibt.

Nachdem ihr euch nun meinen Namen gemerkt habt, stelle ich mich gerne vor.

Denn ich komme zu euch in die Familie. In euren geschützen Raum. Ich erlebe mit euch echte Momente, die vielleicht auch mal unpädagogischer ist, als euch lieb ist. Die Kinder streiten sich vielleicht mehr als es euch angenehm ist usw.

Daher ist es nur fair, wenn ihr vielleicht ein auch ein paar Dinge von mir erfahrt. Dinge, die es euch leichter machen, mich zu euch einzuladen.

Meine Philosophie

Fotografie

Dinge, die ich anpacke,
mache ich nur mit vollem Herz.
Klar ist: Mein Herz fotografiert immer mit.

So ist für mich die Fotografie Ausdrucksmittel meiner Gefühle.

Vom Herzen

Ich habe mich Selbständig gemacht,
damit ich tun kann, wofür mein Herz schlägt.

„Es muss von Herzen kommen,
was auf Herzen wirken soll.“ (Goethe)

Verantwortung


Ich mache mit meiner Fotografie Dinge sichtbar, die andere nicht sehen.
Dabei darf ich verantwortungsvoll umgehen, denn Bilder können starken Einfluss haben.
Mit Dingen die man sieht,
oder Dingen die man nicht sieht.

Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn einem der Boden unter den Füssen weggerissen wird. Kurz vor der Geburt verstarb unsere erste Tochter und mir wurde gekündigt. Dies hat mein Leben so richtig auf den Kopf gestellt. Gleichzeitig war es die Chance, mich tief mit vielen Themen auseinander zu setzen. Es war der Beginn der Reise zu mir.

Dank meiner beiden weiteren Kinder weiß ich, dass Kinder zu haben schöner und gleichzeitig auch herausfordernder ist, als ich es mir je habe vorstellen können – und vorallem unplanbarer. 
Mir wurde sehr deutlich, wie unterschiedlich Kinder sind – und was bei dem einen funktioniert, funktioniert bei dem anderen gar nicht.

Ich lernte die GLEICHZEITIGKEIT von Gefühlen. Ich liebe meine Kinder und verfluche zeitweise die Mutterrolle trotzdem zeitweise. Mein Schlafmangel reicht noch bis ins nächste Jahrhundert und das Gefühl vom Fremdbestimmtsein war eine ganz schön harte Nuss.

Aber ohne meine Kinder wäre ich jetzt nicht die, die ich jetzt bin. Durch alle meine drei Kinder durfte ich eine ganz neue und andere Art der Liebe erleben.

Ich dachte, ich habe eine Ahnung von Menschen, Lebensmodellen und vielem mehr. Aber nein, das habe ich nicht. Ich kenne nur mein Leben mit meinen Herausforderungen. Und so gehe ich immer neugierig in Familien hinein. Finde jede Familiengeschichte faszinierend genauso wie auch jede Familie seine eigenen Lösungen findet. Ich sage immer. Darum gibt es so viele Ratgeber. Es gibt einfach nicht die eine Antwort.

Und so versuche ich unvoreingenommen und offen in die Welt zu gehen. Ich bin aber auch nur ein Mensch und freue mich, wenn jede Schublade in meinem Kopf geöffnet und revidiert wird.

ich & meine GLEICHZEITIGKEITEN

Ich klettere in der Kletterhalle & habe Höhenangst.   >>>   Auch Talent liebe ich es laut zu singen  >>>   Ich liiiiiiebe Ordnung & Minimalismus, aber in der Realität sieht unser Haus bunt & voll aus   >>>   Ich bin beobachtend & zurückhaltend, aber wenn ich auftaue kann ich (manchmal zu viel) reden.    >>>   Ich liiiiiiebe es neue Projekte anzufangen & gleichzeitig verfluche ich mich jedes Mal dafür >>>   Ich bin ein reflektierter Mensch, aber das Leben wäre manchmal so viel leichter ohne das >>>   Dank meiner ADHS habe ich viele wundervolle Gaben, aber genausoviele Herausforderungen

DiVERSES bis Kurioses
  • Wegen meiner Körperlänge von 158cm suche ich oft nach Gelegenheiten, auf etwas drauf zu steigen, gerne hätte ich für Fotos längere Arme (für den besseren Winkel) und längere Beine (um von weiter oben Fotos machen zu können).
  • Nie wieder mache ich einen Bungeesprung (der Sekt im Anschluss sorgte für die Kopfschmerzen meines Lebens)
  • Ich fühle viel und vorallem meist mit den kleinen: Und so habe ich mit meinen Kindern morgens auf dem Weg zur Kita viele Regenwürmer und Schnecken gerettet. Auch bei Serien und Filmen weine ich wirklich viel.
  • Ich schliesse keine Schrank- und Zimmertüren (aber ich könnte es).
  • Ich absolvierte ein Praktikum in einer Werbeagentur auf Mallorca – im laaaangweiligsten Ort der Insel. in den 5 Monaten war nicht einmal am Ballermann.
  • Mein Mann und ich bauten ein Jahr lang unseren Bulli aus (Carl Gustav der I.). Er hielt 1 Reise: Motorschaden am Ortseingang. Funfakt: es war das erste Mal dass ICH am Steuer saß (und auch das letzte Mal)
  • Ich liebe den Moment, kurz bevor ich das Meer sehe. Dann bin ich aufgeregt wie ein kleines Kind und mein Herz fängt an zu hüpfen. Irgendwann möchte ich die Wintermonate bei Reisen am Meer verbringen.
Das Leben läuft meistens nicht wie geplant.


Im Leben mit Kindern gleicht kein Tag dem anderen. Es ist nur zum Teil planbar.
Und wenn Du denkst, Du hast es gecheckt, kommt was anders.

Mit dem Alter der Kinder wird es nicht weniger leichter – nur anders.
Und gleichzeitig bereichert es uns,
es ist anstrengend, es ist ermüdend,
es bringt uns dazu viele Dinge in Frage zu stellen.

Es hilft uns aber auch demütiger und dankbarer zu sein und die Chance zu haben, mit den Kindern und den Herausforderungen zu wachsen, und das Leben neu zu fühlen und zu entdecken.

Mit den kleinen und die großen Freuden des Lebens.

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Lasst mich die Momente
Eurer GLEICHZEITIGKEIT einfangen!

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Ich bin keine Fotografin für schicke Lifestyle Bilder. Ich kann weder mich, noch andere künstlich inszenieren.
Ich mag echte Gefühle & echte Worte. Ich kann (mich) nicht gut verkaufen und etwas verkörpern, was ich nicht bin oder fühle.
Ich bin impulsiv, und unordentlich. Ich habe große Erwartungen an mich selber und kann Komplimente oft nicht fühlen.
Lügen liegt mir nicht und ich bin noch dabei, diese Dinge an mir liebevoll anzunehmen.

Ich habe eine Gabe Dinge zu sehen, die andere nicht sehen. Ich gehe offen mit Tabuthemen um und fühle Dinge bei Menschen, die andere nicht wahrnehmen können. Dank der Fotografie kann ich genau diese Dinge sichtbar machen.


Ein Stück meiner Welt:

Für mich ist die Fotografie Magie,
verborgene Dinge sichtbar zu machen.

Jeder Moment erzählt eine einzigartige Geschichte.

Erzählt mir von euren Plänen…